Zur Vorbeugung der Amerikanischen Faulbrut wird die regelmäßige Teilnahme an der Futterkranzbeprobung dringend empfohlen. Die Probe kostet (Stand 2017) 18 € für Imker aus einem "Förderland" (also Berlin); Freikontingente stehen aktuell nicht zur Verfügung.
Das Verfahren der Entnahme ist im Arbeitsblatt 313 des Bieneninstituts Kirchenhain (siehe Anlagen) gut beschrieben.
Zu jeder Probe gehört ein Begleitformular (siehe Anlage: "Begleitformular zur Einsendung von Futterkranzproben") das mit dem beschrifteten (und damit zuzuordnenden), dichten Probenbeutel gut verbunden eingereicht werden muss (z.B. innerhalb eines 2. Beutels oder mit Klebeband). Auch Gefrierbeutel mit ZipLock-Verschlüsse sollten mit Klammer/Knoten zuätzlich verschlossen werden.
Vom Labor unerwünscht sind Glasverpackungen (Bruchgefahr und Entsorgungsbedarf).
Es können bis zu 6 Völker eines Standes in einem Beutel beprobt werden.
Um Einlieferungskosten zu sparen erfolgt die Beprobung im Verein bevorzugt an einem gemeinsamen Termin. Die vom Imker gezogenen Proben werden am Vereinsabend gesammelt und dann von einem Vereinsmitglied zum Länderinstitut für Bienenkunde nach Hohen Neuendorf gebracht.
Die Untersuchung dauert in der Regel gut 2 Wochen; die Imker erhalten einen postalischen (und hoffentlich negativen) Befund.
Für den Fall eines positiven Befundes wird sich der Amtstierarzt bei Ihnen melden - zur Vorbereitung seines Besuches bitte unter >>https://www.imkerverein-reinickendorf-mitte.de/amtstierarzt weiter lesen!